{"id":761,"date":"2019-02-28T08:00:00","date_gmt":"2019-02-28T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/framos.com\/articles\/sensormodule-beschleunigen-die-embedded-vision-entwicklung\/"},"modified":"2024-04-24T21:20:34","modified_gmt":"2024-04-24T21:20:34","slug":"sensormodule-beschleunigen-die-embedded-vision-entwicklung","status":"publish","type":"articles","link":"https:\/\/framos.com\/de\/fachartikel\/sensormodule-beschleunigen-die-embedded-vision-entwicklung\/","title":{"rendered":"Sensormodule beschleunigen die Embedded Vision-Entwicklung"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Mit Bildsensormodulen kann visuelle Sensorik einfach und kundenspezifisch in Maschinen und Ger\u00e4te integriert werden, die damit quasi Augen bekommen und sehen lernen.<\/strong><\/h3>\n<p>Ger\u00e4te und Maschinen mit integrierter Bildverarbeitung sind meist kundenspezifische L\u00f6sungen, h\u00e4ufig werden sie von Vertragsherstellern oder OEMs hergestellt. Um Entwicklungszyklen kurz zu halten und schnell auf den Markt zu kommen, spielen sie eine entscheidende Rolle. Ein Markteintritt einige Wochen fr\u00fcher kann den Unterschied ausmachen, ob man einen Markt gewinnt oder zumindest einen guten Vorsprung gegen\u00fcber dem Wettbewerb einf\u00e4hrt. Bildverarbeitung auf Basis von kleinen, kompakten und spezifisch entwickelten Sensormodulen k\u00f6nnen hier einen entscheidenden Vorteil bieten. F\u00fcr Sensormodule werden am Markt verf\u00fcgbare Sensoren auf einer Leiterplatte mit den notwendigen Schaltkreisen und einem standardisierten Stecker platziert. So kann der Sensor schnell in Betrieb genommen und in seiner Zielumgebung evaluiert werden. In vielen F\u00e4llen sind die Module bereits mit einer Objektivfassung und einem verstellbaren Objektiv ausgestattet. Damit er\u00f6ffnet sich gerade im Consumer-Bereich die M\u00f6glichkeit, Bildverarbeitungstechnologien vergleichsweise einfach in Ger\u00e4te einzubinden und damit neu zu erfinden. Mit einem geringen Platzbedarf erm\u00f6glichen Sensormodule die Rohdatenerfassung und sind danke ihrer nativen MIPI-CSI2-Schnittstelle direkt mit Mikrorozessoren, ISPs, GPUs und AI-Engines einer gro\u00dfen Bandbreite integrierter Prozessorsystem (SoCs) wie Nvidia, Jetson, NXP i.MX oder Qualcomm Snapdragon kompatibel. F\u00fcr Vision-Ingenieure und -Entwickler verk\u00fcrzen diese Module die Time-to-Market und optimieren die Ressourcen vom Prototyping \u00fcber das Testing bis hin zur Serienproduktion.<\/p>\n<h4><strong>Die FRAMOS&#8216; Produktreihe: Sensormodule und Adapter<\/strong><\/h4>\n<p>Der Imaging- und Vision-Experte FRAMOS hat diesen modularen Ansatz jetzt professionalisiert. Neben einsatzfertigen Sensormodulen bietet die FRAMOS Embedded Vision-Produktreihe standardisierte Steckverbinder vom Sensormodul bis hin zu einer Vielzahl an Processing-Boards. Mit diesen passenden Konnektoren k\u00f6nnen Prozessorkarten einfach konfiguriert werden, um praktisch jedes Sensormodul zu unterst\u00fctzen. Andr\u00e9 Brela, Produktmanager bei FRAMOS, sagt dazu:<\/p>\n<blockquote><p>\u201cUnsere Modulreihe basiert auf einer sehr flexiblen Plattform, die die F\u00e4higkeiten und Funktionalit\u00e4ten bietet, um nicht nur den Sensor, sondern auch seine Leistung auf verschiedenen Processing-Boards zu bewerten. Auch wenn ein Kunde mitten im Projekt den Prozessor wechseln muss, wirkt sich dies nur in einem zus\u00e4tzlichen Adapter aus. Zeitraubendes Prototyping um neue oder alternative Sensoren mit einer oder mehreren Plattformen zu testen entf\u00e4llt. Alle bisherigen Evaluierungen und Tests bleiben unber\u00fchrt durch die gleichbleibende Sensorschnittstelle. Jede Komponente ist austauschbar, wodurch die Entwicklung sehr flexibel bleibt und eine ausgezeichnete Referenz f\u00fcr die finale Produktion darstellt.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Laut Andr\u00e9 Brela bieten diese Produkte die Werkzeuge, die Vision-Entwickler und Ingenieure ben\u00f6tigen, um schnell zu einem funktionierenden Proof of Concept zu gelangen und mit den bereitgestellten Schaltpl\u00e4nen und Board-Designs ihr Endprodukt zu entwickeln.<\/p>\n<p><em><img decoding=\"async\" class=\"article-content-image\" src=\"https:\/\/framos.com\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/FRAMOS-Embedded-Vision-Ecosystem-1.png\" alt=\"FRAMOS-Embedded-Vision-Ecosystem\" >Picture 1: Die FRAMOS-Produktreihe aus sich erg\u00e4nzenden Sensormodulen und Adaptern<\/em><\/p>\n<p><em><br \/>\n<\/em><em><\/em><\/p>\n<h4><strong><strong>Eine beschleunigte Produktentwicklung<\/strong><\/strong><\/h4>\n<p><em><strong>Phase 1) Proof of Concept<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die Produktentwicklung besteht im Wesentlichen aus f\u00fcnf Phasen. Phase Eins ist der \u00e2\u20ac\u017eProof of Concept\u201c. Hier wird die Produktidee gepr\u00fcft, um herauszufinden, ob diese f\u00fcr das angedachte Endprodukt umsetzbar ist. Neben der Sicherstellung der Funktion des Gesamtkonzepts stellen die Ingenieure damit sicher, dass die ausgew\u00e4hlten Komponenten f\u00fcr das System geeignet sind. Aus Sicht des bildverarbeitenden Sub-Systems bedeutet dies die Bilderfassung mit der erforderlichen Qualit\u00e4t und Geschwindigkeit. Nur so kann der Prozessor die Bilddaten nutzen und anforderungsgrecht verarbeiten, um die f\u00fcr die Applikation notwendigen Ergebnisse zeitgerecht zu liefern. In dieser Phase helfen den Ingenieuren Sensormodule, um aus einer Reihe von Sensoren und Processing-Plattformen eine schnelle und kompromisslose L\u00f6sung zu finden. Es ist &#8222;wie der Kauf eines Bausatzes und seine Inbetriebnahme&#8220;, sagt Chris Baldwin, Technical Service Manager bei FRAMOS. &#8222;Ingenieure k\u00f6nnen etwa f\u00fcnf Module, ein paar Adapterkarten und einen Prozessor kaufen, um zu sehen, welche Kombination am besten passt&#8220;, f\u00e4hrt er fort. \u00e2\u20ac\u017eSie k\u00f6nnen nicht nur aus verschiedenen Optionen w\u00e4hlen, sie k\u00f6nnen auch verschiedene Sensoren und Prozessoren gleichzeitig testen\u201c. Grunds\u00e4tzlich ist es m\u00f6glich, zwei Systeme mit unterschiedlichen Processing-Leveln auf derselben Basisplattform parallel zu entwickeln. Die Sensormodule k\u00f6nnen dabei auch als Evaluation-Kits verwendet werden. Sie eignen sich sogar besser, da sie n\u00e4her am Endprodukt liegen. Softwareentwickler k\u00f6nnen mit einem kompletten Kit arbeiten und mit der Entwicklung der Applikation beginnen, w\u00e4hrend das Hardware-Team parallel an dem endg\u00fcltigen Hardware-Design arbeitet.<\/p>\n<blockquote>\n<div>\n<div>\n<p>&#8222;Viele Kunden wollen neben der reinen Sensor- und Adapterauswahl f\u00fcr ihr Embedded Vision-Projekt nicht nur den Aufwand minimieren, sondern auch eventuell mangelnde Erfahrung im Design sensorbasierter Hard- und Software ausgleichen. Signal\u00fcbertragung in Hochgeschwindigkeit und das Design einer Sensorplatine erfordern ein tiefes Wissen und Ingenieurs-Know How sowie Zeit und Ressourcen. Mit einsatzfertigen Sensormodulen entf\u00e4llt der zeitaufw\u00e4ndige Entwurf und das Prototyping einer eigenen Sensorplatine&#8220;, erg\u00e4nzt Andr\u00e9 Brela.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/blockquote>\n<p>Aus technischer Sicht k\u00f6nnen Ingenieure die Produktreihe nutzen, um Zugang zu den kompletten Rohbilddaten zu erhalten, und das gesamte System auf ihre individuellen Anforderungen auszulegen. Klassische Evaluation Boards bieten nicht die Bandbreite, um die vollen Datenraten des Sensors zu erreichen. Dadurch eignen sich Sensormodule besser f\u00fcr die Validierung und das Testing als dies z.B. komplexe und sehr restriktive Kameramodule tun. Durch die hohe Variantenvielfalt k\u00f6nnen Ingenieure mehrere Versionen, mehrere Preisniveaus sowie verschiedene Produkt-Optionen in einer kontrollierten und bekannten Entwicklungsumgebung bewerten, erste Bilder sind in wenigen Minuten verf\u00fcgbar. Sie k\u00f6nnen von Open-Source-Software wie Linux oder Open CV profitieren, die von einer gro\u00dfen Support-Community unterst\u00fctzt wird. F\u00fcr einen gr\u00fcndlichen Start ist \u00e2\u20ac\u017eknown good Hardware\u201c der Schl\u00fcssel, den Proof of Concept einfach, schnell und erfolgreich zu gestalten.<\/p>\n<p><em><strong>Phase 2) Prototyping<\/strong><\/em><\/p>\n<p>In der zweiten Phase, dem Prototyping, machen Sensormodule aus der Evaluierungsplattform einen veritablen Testaufbau, der als Arbeitsreferenz beim Debuggen neuer Hard- und Software hilft. Die Prototypen m\u00fcssen als erste Muster des Endprodukts \u00fcber alle erforderlichen Funktionen verf\u00fcgen, einschlie\u00dflich aller ISPs\/FPGAs und\/oder Mikrocontroller, die die endg\u00fcltige Software ausf\u00fchren. Die Sensormodule geben Ingenieuren ein hervorragendes Beispiel, wie eine eigene Hardware und eine Schnittstelle zum Sensor erstellt, sowie gleichzeitig ein einfaches Testing sichergestellt wird.<\/p>\n<blockquote>\n<div>\n<p>&#8222;Erfolgreich getestete Hardware ist ein Vorteil der gesamten Produktreihe&#8220;, sagt Baldwin. &#8222;Um etwas Neues zu bauen, Funktionen zu erweitern oder einfach neue Sachen auszuprobieren, ist bew\u00e4hrte Hardware die Grundlage f\u00fcr Erfolg. Die Ingenieure m\u00fcssen auf eine fehlerfreie Referenz vertrauen k\u00f6nnen, wenn sie Bugs in ihren Designs suchen.&#8220;<\/p>\n<\/div>\n<\/blockquote>\n<div>\n<p>Da die Sensormodule mit bew\u00e4hrter Hardware ausgestattet sind, l\u00e4sst sich die Frage &#8222;Ist es ein Hardware- oder Softwarefehler?&#8220; leicht beantworten. Die Ingenieure k\u00f6nnen sich auf solide Komponenten verlassen, um die Ursache m\u00f6glicher Probleme zu finden.<\/p>\n<p>Das Ausprobieren verschiedener Kombinationen von Sensoren und Processing-Boards ist so einfach wie das Zusammenklicken der Boards. Daher dominiert die Sensorauswahl nicht mehr die Entwicklung, sondern birgt sogar Freiheit und Flexibilit\u00e4t. Der modulare Ansatz der FRAMOS-Produktreihe gleicht dem Bauen mit LEGO und erm\u00f6glicht eine homogene Entwicklung. Um das Design sicher zu validieren, ist es nicht mehr notwendig mehrere Prototyp-Boards zu bauen. Mit der Nutzung eines bereits vorhandenen Designs f\u00fcr die Prototypen und das Endprodukt entfallen bisher notwendige Anpassungen, um Fehler im Originalbauteil zu korrigieren.<\/p>\n<p><strong><em>Phase 3) Pilot-Produktion<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nach erfolgreichem Abschluss des Prototypings beginnt die dritte Phase, die Pilotproduktion. Auch in dieser Phase bieten Sensormodule wieder die M\u00f6glichkeit, sich auf standardisierte modulare Hardware zu verlassen. Der erste Produktionslauf ist in der Regel der beunruhigendste. Mit Hilfe von Sensormodulen k\u00f6nnen die Fertigungsingenieure sicherstellen, dass es bei den ersten Produktchargen keine Probleme mit der Auftragsfertigung (Contract Manufacturing, CM) gibt, was effektiv zu einer 100%igen Ausbeute f\u00fchrt. F\u00fcr ein Unternehmen erm\u00f6glicht dies eine schnelle Reaktion auf spontane Vertriebsanforderungen oder die schnelle Erstellung verschiedener Modelle f\u00fcr verschiedene Zielgruppen.<\/p>\n<div>\n<blockquote>\n<div>\n<p>&#8222;Der 120-Pin-Stecker erm\u00f6glicht es, gleichzeitig verschiedene Versionen eines Produkts zu bauen,&#8220; erkl\u00e4rt Technical Service Manager Baldwin. &#8222;Der Sensor kann bei Bedarf einfach ausgewechselt werden.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<\/blockquote>\n<p>Die Verwendung von Hardware, die leicht miteinander verbunden werden kann, macht den Herstellungsprozess einfacher und zuverl\u00e4ssiger. Der Einsatz von Standardprodukten bedeutet, dass die Lagerbest\u00e4nde niedriger gehalten werden k\u00f6nnen, was besonders wichtig ist, wenn die Produkte \u00fcber mehrere Bauoptionen, den Einsatz unterschiedlicher Sensoren und Sensortechnologien sowie sehr lange Lieferzeiten verf\u00fcgen. Wareneingangstest und die Qualit\u00e4tssicherung k\u00f6nnen ebenfalls auf Teile der Produktreihe zur\u00fcckgreifen, um neu gebaute Komponenten von Auftragsfertigern zu testen und deren Funktionsf\u00e4higkeit und Einhaltung von Spezifikationen zu best\u00e4tigen. Mithilfe der FRAMOS Embedded Vision-Produktreihe k\u00f6nnen w\u00e4hrend der Pilot-Produktion weitere Test-Suiten und -Versionen erstellt werden, w\u00e4hrend bereits die ersten Designs beim Auftragsfertiger vom Band laufen. Dies verringert die Zeitspanne bis zur Markteinf\u00fchrung weiter.<\/p>\n<p><strong><em>Phase 4) Serienproduktion<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Serienproduktion ist Phase Vier und profitiert von Sensormodulen durch geringere St\u00fcckkosten und einen verbesserten Cashflow. Kunden mit kleineren St\u00fcckzahlen (&lt;10.000 St\u00fcck) k\u00f6nnen durch die in gro\u00dfen Mengen und damit kosteng\u00fcnstig hergestellten Module g\u00fcnstige Einkaufspreise erzielen, und sparen gleichzeitig durch weniger komplexe Herstellungsprozesse sowie durch einfachere Wareneingangskontrollen. In jedem Unternehmen, aber vor allem bei kleineren, ist der Cashflow eine wichtige Kennzahl. Die Verwendung von Sensormodulen, die abrufbereit bei einem Lieferanten im Regal liegen, minimiert die ansonsten notwendige Lagerhaltung von Komponenten zur Abdeckung der \u00fcblichen Lieferzeiten. Gleichzeitig bieten sie Schutz vor \u00c3\u0153berbest\u00e4nden, falls das neue Produkt einen l\u00e4ngeren Akzeptanzzyklus auf dem Markt hat.<\/p>\n<p>Die Serienproduktion ist der denkbar schlechteste Zeitpunkt, an dem noch Qualit\u00e4tsprobleme auftreten sollten. Unternehmen, die von der Fertigung geringer St\u00fcckzahlen zur Gro\u00dfserienfertigung \u00fcbergehen, sehen sich oft mit unvorhergesehenen Problemen konfrontiert. Etwa wenn sie den Auftragsfertiger wechseln, der sich dann m\u00f6glicherweise in einem fremden Land befindet oder weniger qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte vorh\u00e4lt. Module bieten einen robusten und kosteng\u00fcnstigen Ansatz, um diese Probleme zu entsch\u00e4rfen. Gleichzeitig k\u00f6nnen sie die St\u00fcckkosten zum Volumen skalieren und die Auswirkungen von unvorhergesehenen \u00c4nderungen innerhalb der Lieferkette minimieren.<\/p>\n<p><strong><em>Phase 5) Einfaches Update zur n\u00e4chsten Generation<br \/>\n<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Vorteile von Sensormodulen enden nicht, wenn das Produkt entwickelt und auf den Markt gebracht ist. In Phase f\u00fcnf geht es um Innovation und einen schnellen Weg, um die n\u00e4chste Produkt-Generation auf den Weg zu bringen. Mit einem tiefen Verst\u00e4ndnis der im Einsatz befindlichen Produktreihe k\u00f6nnen Ingenieure neue Komponenten wie verschiedene Sensoren oder Prozessoren betrachten, um die bestehenden Produkte weiter auszubauen. Neue Komponenten k\u00f6nnen schnell in bestehende Produkte einf\u00fcgt werden, welche dies nativ unterst\u00fctzen. Die Entwickler k\u00f6nnen sofort sehen, wie es funktioniert. Die Vertrautheit mit der Produktreihe macht den neuen Proof of Concept schnell und erm\u00f6glicht die sofortige Entwicklung von Next-Gen-Produkten, welche den Wettbewerb weiter verdr\u00e4ngen, da die neuen Folgeprodukte schneller auf den Markt kommen. Der modulare Aufbau der FRAMOS Embedded Vision-Produktreihe erm\u00f6glicht inkrementelle Technologieschritte, da diese Basisplattform einen einfachen Austausch von Sensoren und Prozessoren erm\u00f6glicht. Dieser Ansatz erm\u00f6glicht R&amp;D-Entscheidungen, die einfacher und mit weniger Risiko gef\u00e4llt werden k\u00f6nnen, um Produktinnovationen auf den Weg zu bringen.<\/p>\n<h4><strong>Merkmale f\u00fcr die Auswahl des richtigen Moduls<\/strong><\/h4>\n<p>Das passende Modul stellt immer das Match zwischen den Eigenschaften des Sensors und den Anforderungen der Applikation dar. Parameter wie die Aufl\u00f6sung, Verschlussart, das optische Format und die Pixelgr\u00f6\u00dfe sind dabei entscheidend. Ingenieure k\u00f6nnen dabei aus einer breiten Palette von verf\u00fcgbaren Sensormodulen mit Sensoren verschiedener Hersteller w\u00e4hlen. Auch die Spezifika der Sensorschnittstelle wie Taktfrequenz, Spannung und Datenformat sowie mechanische und umgebungsbedingte Spezifikationen wie Objektivfassung, Gr\u00f6\u00dfe oder der Betriebstemperaturbereich helfen bei der Auswahl des richtigen Modells, welches die Leistung des Vision-Systems maximiert.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich reduzieren die bereitgestellten Referenztreiber mit Source-Code den Aufwand f\u00fcr die Produktentwicklung erheblich. Software-Ingenieure bekommen eine solide Basis an die Hand, durch die ein schneller Einstieg gew\u00e4hrleistet ist und welche um eigene Funktionalit\u00e4ten erweitert und optimiert werden k\u00f6nnen, um in k\u00fcrzester Zeit eine auf das Gesamtsystem ma\u00dfgeschneiderte L\u00f6sung zu entwickeln.<\/p>\n<p>Datenbl\u00e4tter sind dabei die wichtigste Informationsquelle eines Hardware-Ingenieurs f\u00fcr die Integration der Modul-Komponenten. Sie erkl\u00e4ren die Pinbelegungen der Konnektoren und liefern die elektrischen Details jedes Moduls, um es in ein neues Design zu integrieren. Dar\u00fcber hinaus werden Schaltpl\u00e4ne, Gerber- und Layout-Dateien bereitgestellt. Diese erm\u00f6glichen es den Ingenieuren Designs neu zu entwerfen und enger in ihre Endprodukte zu integrieren. Nicht ben\u00f6tigte Teile k\u00f6nnen unkompliziert entfernt werden, um den Platzbedarf zu minimieren und Kosten zu senken. Die technischen Zeichnungen sowie elektrischen Referenzen erm\u00f6glichen die schnelle und einfache mechanische sowie elektrische Integration in die Gesamtarchitektur. Darauf basierend das physische Design des Gesamtsystems sowie die tiefe elektrische Integration erfolgen, um Gr\u00f6\u00dfe, Platzierung und Kosten der Boards bis aufs letzte hin zu optimieren.<\/p>\n<hr>\n<div>\n<p><strong>Info-Box:<\/strong> Der Schl\u00fcssel zur Gesamtflexibilit\u00e4t der FRAMOS-Sensormodule ist ein 120-Pin-Stecker. Dieser 120-Pin-Stecker ist der Abstraktionspunkt, an dem Sensoren und Prozessor-Boards angeschlossen sind. Es ist das Gateway f\u00fcr Strom, Daten, Befehle und Steuersignale. Mit den Adaptern profitieren die Kunden von einem &#8222;Mix and Match&#8220; sowie &#8222;Plug and Play&#8220; Ansatz der Produktreihe. Sie erhalten dadurch mehr Flexibilit\u00e4t f\u00fcr den Austausch von Komponenten in jeder Phase ihres Entwicklungsprozesses.<\/p>\n<hr>\n<p>Die gesamte FRAMOS-Produktreihe spart Zeit und Ressourcen w\u00e4hrend der Evaluierung und dem Prototyping. W\u00e4hrend die ersten Produktionsl\u00e4ufe macht die Produktreihe als bew\u00e4hrte Referenz Probleme leichter nachvollziehbar. Die gleichen Komponenten k\u00f6nnen dann als Testaufbauten f\u00fcr neue Produkte, die von Auftragsfertigern gebaut werden, hergenommen oder zur Validierung der eigenen Produktion und Montage angepasst werden.<\/p>\n<h4><strong><strong>Gesch\u00e4fts- und Entwicklungsrisiken sinken deutlich<\/strong><\/strong><\/h4>\n<p>Sensormodule eliminieren Design-, Gesch\u00e4fts- und zeitliche Risiken, die typischerweise mit der Integration von Bildverarbeitung in Maschinen und Ger\u00e4te verbunden sind. Insbesondere f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen und Start-ups bieten Sensormodule eine schnelle M\u00f6glichkeit, maschinelles Sehen in ihren Anwendungen umzusetzen. Das Testen der endg\u00fcltigen Konzepte kann bereits fr\u00fch in der Designphase beginnen. Ingenieure sehen auf einen Blick, wie das System funktioniert und k\u00f6nnen Einstellungen \u00fcbernehmen und \u00e4ndern oder neue Sensoren oder Prozessing-Platformen ausprobieren. Vom Start-up bis zum hoch-volumigen OEMs ist die Skalierbarkeit ein wesentlicher Vorteil von Sensormodulen. Die FRAMOS Embedded Vision-Produktreihe erm\u00f6glicht es den Kunden, das gleiche Standard-Sensormodul in der fr\u00fchen Produktentwicklungsphase zu verwenden, w\u00e4hrend es mit seinen Kostenvorteilen auch in gro\u00dfen Volumina effektiv eingesetzt werden kann.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entwickler von Robotern, Drohnen, IoT, Endger\u00e4ten und \u00c3\u0153berwachungsanwendungen profitieren von den kleinen Vision-Elementen in ihren Designs, indem sie sowohl Entwicklungszeit als auch Ressourcen sparen. FRAMOS hat eine innovative Produktreihe von sich erg\u00e4nzenden Sensormodulen und Adaptern auf den Markt gebracht, um die Produktentwicklung mit Embedded Vision zu erleichtern und zu beschleunigen. Erfahren Sie, wo und wie Sensormodule in den f\u00fcnf Phasen der Produktentwicklung helfen.<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":763,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false},"article-category":[],"article-tag":[],"class_list":["post-761","articles","type-articles","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/framos.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/articles\/761","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/framos.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/articles"}],"about":[{"href":"https:\/\/framos.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/articles"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/framos.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/framos.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=761"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/framos.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/763"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/framos.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=761"}],"wp:term":[{"taxonomy":"article-category","embeddable":true,"href":"https:\/\/framos.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/article-category?post=761"},{"taxonomy":"article-tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/framos.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/article-tag?post=761"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}